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03.11.09 20:04 Alter: 270 days

Neue Traumstrände für Gran Canaria

Kategorie: News

 

Auf der Kanareninsel Gran Canaria entstehen einige neue Traumstrände. Für gut 20 Millionen Euro entstehen bei Mogan drei neue Strände.

Die Region rund um die Gemeinde Mogan wird immer attraktiver. Jedes Jahr zieht es mehr Touristen hierher. Die Gemeinde Mogan ist mittlerweile eine echte Konkurrenz für die Touristenhochburgen von Gran Canaria Playa del Ingles, und Maspalomas geworden. Diverse neue und grosse Hotelanlagen machen Mogan so attraktiv. Nun soll der Küstenabschnitt rund um Mogan nochmals aufgewertet werden. Dies meldet die Internetseite "Islacanaria.net". Die Seite berichtet, dass zwischen Las Maranuelas und Anfi del Mar drei neue Traumstrände entstehen sollen. Gut 20 Millionen Euro sollen in die Strände und die neue Strandpromenade investiert werden. Mit den neuen Strände dürfte Gran Canaria für Touristen noch attraktiver werden. Laut "Islacanaria.net" stellt die Inselregierung, die Kanarenregierung sowie die Verwaltung von Mogan das notwendige Geld zur Verfügung. Auch in Mogan ansässige Unternehmen sollen sich laut der Internetseite am neuen Projekt mit dem Namen "Costas de Mogan" beteiligen.

Gran Canaria - Party-Insel oder Rentnerparadies?

Die Insel Gran Canaria erfreut sich sowohl bei jungen, wie alten Urlaubern einer grossen Beliebtheit. Während es die Jugendlichen vorallem aufgrund der vielen Discotheken und den Bars nach Gran Canaria zieht kommen die Rentner des milden Klima wegen auf die Insel. Immer wieder kommt es zu heftigen Diskussionen um Öffnungszeiten und Lärmbelästigungen rund um die Discotheken. Nun kam es erneut zu Protesten. Die Gemeine San Bartolome de Tirajana forderte laut einer Meldung von "Islacanaria.net" die Betreiber von Discotheken und Bars auf den Lärm zu reduzieren und die Richtlinien einzuhalten. Unterstützung dürften die Behörden dabei von diversen Rentnern bekommen, welche ihre Ferien auf Gran Canaria verbringen oder gar hier leben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. so hält beispielsweise die Unternehmer-Vereinigung für Freizeit und Dienstleistung auf Gran Canaria (FECAQ) die Lärmmessungen für irregulär. Dies wird mit dem Fehlen einer Lärmkarte begründet. Auslöser für die neuen Streitigkeiten war eine Anzeige durch  Anliegern. Daraufhin führten die Behörden Messungen in der Nachbarschaft der Freizeit- und Shoopingzentren "Plaza", "Metro" und "Kasbah" durch berichtet "Islacanaria.net". Daraufhin bestätigte ein Gericht die Ergebnisse und gab den Anwohnern Recht. Die Gemeinden wurden angewiesen die Lärmvorschriften durchzusetzen. Die bereits oben erwähnte FECAQ wehrt sich gegen die Messung der Behörden. Die Vereinigung erklärte solche Messungen dürften nicht von der Behörde, sondern nur von ausgewiesenen Spezialisten durchgeführt werden. Einer solchen Messung müsse eine sogenannte Lärmkarte zugrundegelegt werden.

Die Gemeinde San Bartolome de Tirajana steht vor einem grossen Problem. Die Gemeinde lebt vom Tourismus und ist als lebendiger Urlaubsort von Gran Canaria bekannt. Es dürfte vielen Politikern Kopfschmerzen bereiten das vom Gericht gefällte Urteil durchzusetzen. Die Gemeinde informierte laut "Islacanaria.net" gut 30 betroffene Unternehmer und musste ihnen den Entschluss des Gerichtes mitteilen und sie anweisen Nachbesserungen vorzunehmen.